Das hier soll sein: Eine Aufschrift von dem, was ich euch mitgeben kann. Und helfen, euch auf die Suche nach den Fragen zu machen, die eure eigene Welt euch stellt. Und so vielleicht zumindest einen winzigen Bruchteil davon vermitteln, was sich hinter Gott und Christ sein, gefirmt sein für mich verbirgt.

Das hier ist also: Eine Firmvorbereitung. In Ansätzen. Vollkommen untheologisch, philosophisch absolut nicht haltbar oder substanzvoll, bestimmt auch kirchlich überaus inkorrekt und durcheinanderwürfelnd, aber eine persönliche Art Reflexion der Erfahrungen von mir als 17jährigem Menschen. Anhand von Musik, Videos, Texten.

Wenn ihr hier seid, um zu kritisieren – ich habe diese Kritik bereits im letzten Absatz als sinnvoll anerkannt. Nutzt eure Zeit sinnvoller! 🙂

Zur Methodik/Vorgehensweise:

Es werden voraussichtlich viele Videos auftauchen. So gut wie alle werden anspruchsvoll genug sein, dass man sich die auch noch n paar mal angucken kann, ohne dass einem langweilig wird. Ich will euch mit diesen Videos nicht vorschreiben, was ihr zu glauben habt, im Gegenteil. Ich vermute, dass ihr das Meiste davon habt, wenn ihr euch tatsächlich einfach jedes Mal ein paar Gedanken drüber macht – und nach einer Weile werden die von ganz alleine kommen. Evt. schreibe ich bei dem ein oder anderen Video noch ein paar Ansatzpunkte dazu, die mir in den Sinn kommen. Oh, und noch was: Nur weil ich die hier verwende, heißt das weder, dass die zwingend was mit Religion am Hut haben, noch, dass die nicht auch so für sich geil sein können 😀 .

Also, tl;dr (“too long; didn’t read”):

  • Binge-Firmkursen bringt nichts. Nehmt euch ruhig Zeit, wenn ihr bei einem Punkt durch seid.
  • Ebenfalls empfehlenswert (auch wenn es sich seeeehr awkward & befremdlich anhört): Rennt ruhig mal raus in den Wald/in die Stadt/was auch immer und geht ‘ne Runde spazieren. So ganz allein, und ganz ohne Zweck. Tut gut und lässt euch denken. Oder denken, warum ihr nichts denkt. Oder… (Sehr schönes Lied hierzu: Dialog (Wise Guys) )
  • Selber zu versuchen, das, was euch begegnen wird, zu verstehen, ist wirklich wichtig! (geht ja grade drum, nicht einfach alles, was einem in den Mund gelegt wird zu wiederholen, sondern selbst als Christ*in seine eigene Haltung zu entwickeln)

Und noch 1e Bitte: Redet über eure Erfahrungen, über eure Zweifel, über euren Glauben. Vielleicht habt ihr so “normalen” Firmunterricht, vielleicht seid ihr in ‘ner anderen kirchlichen Jugendgruppe – es sollte immer Zeit sein, das anzusprechen. Und ein Tipp: Ein Gespräch ist – gerade bei Themen wie Glauben oder Gefühlen – tausendfach wertvoller als seitenlange, von Missverständnissen und Leidenschaftlichkeit erfüllte WhatsApp-Chats. Vertraut mir. Wenn ihr jemanden zum Reden sucht, aber niemanden findet (“jemande” könnten neben Jugendgruppen z.B. auch Pfarrer*innen, Seelsorger*innen sein – die sind dafür da, ausgebildet und oft auch weise), oder auch wenn ihr Fragen habt – ich habe zwar viel zu tun, aber auch gerne Zeit für euch. Ernsthaft :).

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *